GRENZLAND ADVAITA

EDI MANN



Willkommen im Grenzland Advaita


Zuerst eine kleine Einführung, was es mit dem Grenzland Advaita auf sich hat:
Advaita ist ein Wort aus dem Altindischen und bedeutet soviel wie „Nichtzwei“ oder „Nichtdualität“. Es weist darauf hin, dass es nur Einheit gibt und dass alles, was man sucht, bereits ist – genau jetzt, genau hier. Es gibt nur das Hier und Jetzt. Alles andere gibt es zwar auch, aber nur im Verstand.
Die Lehre des Advaita ist schlussendlich auch nur eine Philosophie oder ein Konzept, das auf die Wirklichkeit hinweist. Allerdings ein ver-EIN-fachendes Konzept, das durchaus in der Lage ist, die eigene Sichtweise oder Perspektive radikal zu ändern. Mehr darüber in Edi's Büchern, den „nondualistischen Geschichten“ aus dem Grenzland.


Die Idee des Grenzlandes entstand mit der Figur des „Grenzwächters“ in dem gleichnamigen Roman Edi Manns. Damals wurde erkannt: 

Nicht wir entscheiden, in was für einer Welt wir leben, sondern die Welten stülpen sich uns über, sie drängen sich uns auf. Was aber auch wieder ein irreführender Gedanke ist, denn bei näherer Betrachtung findet man keinen Unterschied zwischen sich und seiner Welt. Durch eine permanente Interaktion sind beide, ich und meine Welt, untrennbar verschmolzen. Ich kreiere meine Welt, und meine Welt kreiert mich. Ich und die Welt – wir sind eins.

Und genauso scheint es auch hier zu sein. Ich, der Grenzgänger, und das Grenzland, in dem ich mich zu befinden scheine, sind eins. Das Grenzland ist in mir und ich in ihm.

Das Grenzland ist ein Ort am Rande des Seins, wo alles möglich scheint. Vielleicht die Grenze meines Seins, oder die Grenze allen Seins.
Dieses Grenzland scheint einer permanenten Änderung und Wandlung unterzogen zu sein. Es ist lebendiges Land, das sich in einem ständigen Prozess des Werdens und Vergehens befindet. Hier gibt es nur einen Gott, dessen Ausstrahlung die Energie der Kreativität ist. Die unübertroffene Kreativität der Natur, die Kreativität des Intellekts und natürlich die künstlerische Kreativität, die in Edis Kunstschaffen einfließt.